…ach, wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß

Gefunden bei der BooCompany:

Angesichts der zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet frage ich mich auch, ob wir beispielsweise mehr Regulierung des Netzes brauchen. Ob etwa die Anonymität des Internets eingeschränkt werden soll.

Quelle: Justizministerin Brigitte Zypries auf einer Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts.

Sehr schön ist auch dieses Video:

Und Volker Pispers hat auch etwas:

Buchlesung

Literatur im Internet angemessen zu präsentieren, ist keine einfache Sache. Und darauf zu kommen dabei die altmodischste Art („vorlesen“) mit neuer Technologie (Internt + Video) zu kombinieren nenne ich wirklich gelungen. Vollbracht hat dieses Kunstück zehnSeiten.de.

Dort lesen Autoren 10 Seiten aus einem ihrer Werke vor.

zehnSeiten.de
zehnSeiten.de

Während der Autor vorliest kann man übrigens gleichzeitig in den geschriebenen Informationen über Autor und Werk stöbern. Eine wirklich wie ich finde sehr gelungene Präsentation von Literatur.

Via medienrauschen

Illegale Inhalte im Internet melden

Wie im Offline-Leben gibt es auch im Internet dunkle Ecken, in die man ungerne hineingerät. In so eine (illegale) Ecke bin ich heute vormittag allerdings geraten (2. Treffer einer Google-Suche) und mein erster Gedanke war: das muss man anzeigen! Aber wo? Und wie?

Die Suche gestaltete sich schwieriger als ich gedacht hatte. Bei meinem „Fund“ handelt es sich um eine rechtsextremistische Website, also versuchte ich zu ergoogeln wohin ich mich mit einer Meldung wenden könnte – wohlwissend, dass die Website höchstwahrscheinlich sowieso im Ausland gehostet wird und damit nicht der deutschen Gerichtsbarkeit unterliegt bzw. die Betreiber nicht ausfindig zu machen sind. Trotzdem wollte ich die Sache nicht au sich beruhen lassen.

Da ich aber kein Opfer rechtsextremistischer Gewalt war und auch nicht aussteigen möchte, wo ich nicht eingestiegen bin, fühlte ich mit weder auf den Seiten der Polizei noch des Bundesverfassungsschutzes gut aufgehoben. Also landete ich als nächstes beim jüdischen Online-Magazin haGalil, auf dessen Seite man Nazipropaganda melden kann. Leider zeigt das Formular zur Zeit jedoch die Meldung: „Leider können Sie keinen weiteren Eintrag vornehmen, da die die Gesamtzahl möglicher Einträge erreicht wurde!“ Eine schlechte Nachricht egal wie man sie betrachtet.

Weitere Recherche führte mich schließlich auf die Seite von naiin (no abuse in internet e.V.). Bei naiin handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, dessen vorrangiges Ziel die „effektive und nachhaltige Bekämpfung von strafbaren Aktivitäten im Internet“ ist. Dort kann man Verstöße melden und naiin leitet diese (nach einer internen Prüfung) an die zuständigen Behörden weiter.