Sahanya am 15. Mai 2011
Max Frisch zum 100. Geburtstag

By Pierre-Alain Zuber, Genf (http://www.swissmint.ch/de-produkte-neuheiten.html) Public domain, via Wikimedia Commons
Einer der wenigen Autoren, die ich schon in der Schule gerne gelesen habe.
Sahanya am 27. Januar 2011
Nach seinem Debütroman Drachenläufer, der mich schon sehr bewegt hat, hat Khaled Hosseini in seinem zweiten Roman A Thousand Splendid Suns (dt. Tausend strahlende Sonnen) dieses Gefühl noch einmal gesteigert.
Das Buch ist nicht aktuell (erschienen 2008), aber immer noch hoch aktuell, wie die Nachrichten über das Video einer Steinigung in Afghanistan zeigen. Nachdem Khaled Hosseini in seinem ersten Buch über eine Vater-Sohn-Beziehung geschrieben hat, geht es in diesem Buch um eine Mutter-Tochter-Beziehung. Die beiden Hauptprotagonistinnen sind zwar nicht wirklich Mutter und Tochter, ihre Beziehung entwickelt sich aber zu einer tiefen innigen Mutter-Tochter-Liebe.
Es wird die Geschichte dieser beiden sehr unterschiedlichen Frauen über einen Zeitraum von ca. 30 Jahren erzählt.
Mariam, die als uneheliche Tochter eines reichen Kinobesitzers auf dem Land bei Herat aufwächst in der Hoffnung eines Tages von ihrem Vater anerkannt zu werden. Als die Mutter Selbstmord begeht, wird sie dem 30 Jahre älteren Schuhmacher Raschid aus Kabul zur Frau gegeben.
Laila, die in einem aufgeklärten und fortschrittlichen Haushalt in Kabul aufwächst und mit 15 bei einem Bombenangriff ihre Eltern verliert, nimmt den Heiratsantrag von Raschid an, denn sie ist schwanger…
Als Ehefrauen von Raschid haben sie beide unter seiner Gewalttätigkeit zu leiden und finden so zueinander.
Der Autor schreibt über seinen Roman:
I hope that I will engage you, that I will transport you and that the novel will move you and leave you with some sense of compassion and empathy for Afghan women whose suffering has been matched by very few groups in recent world history.
Ich für meinen Teil kann nur sagen: er hat es geschafft.
Ein wundervolles Buch!
Sahanya am 12. Januar 2011
Die Geschichte von Josef Fritzl, der seine eigene Tochter jahrelang gefangen hielt und mit ihr mehrere Kinder zeugte hat wohl bei jedem Entsetzen hervorgerufen. Seitdem sind weltweit noch mehr solcher Fälle aufgedeckter worden (z. B. in Brasilien).
Der Roman “Room” (so weit ich weiß noch nicht auf deutsch erschienen) von Emma Donoghue erzählt eine ganz ähnliche Geschichte. Der Peiniger ist zwar ein Fremder, aber das Verbrechen ist das gleiche. Eine junge Frau wird entführt und mehrere Jahre gefangen gehalten. Während dieser Zeit wird sie regelmäßig vergewaltigt und auch schwanger.
Was das Buch so besonders macht ist die Erzählperspektive. Die Geschichte ist aus der Sicht des in dem „Raum” geborenen Jungen Jack erzählt.
Mein Tipp: ein Wochenende frei halten, Tempos bereit legen und lesen!
Sahanya am 10. Januar 2011
Eigentlich ist das folgende nur ein “geklauter” Beitrag von meinen Facebook-Notizen. Aber ich fand er passt wunderbar auch hierher
Have you read more than 6 of these books? The BBC believes most people will have read only 6 of the 100 books listed here. Instructions: Copy this into your notes. Bold those books you’ve read in their entirety, italicise the ones you started but didn’t finish or read an excerpt. Tag other book nerds (weiterlesen …)
Sahanya am 03. Januar 2011
Der Blog wurde um eine Seite erweitert, die eine Auswahl der Bücher zeigt, die ich in den letzten Jahren gelesen habe: das Bücherregal. Mein Lesepensum hat zwar in den vergangenen Jahren drastisch abgenommen, aber ich hoffe, dass es in Zukunft wieder mehr wird.
Wer ein paar Buchtipps für mich hat. Ich würde mich freuen.
Sahanya am 28. August 2010
Zum Lesen komme ich abends ja kaum noch, so gemütlich mit Papier im Bett und so. Aber ich habe ja seit nicht allzu langer Zeit ein Smartphone, auf dem ich auch Kindle for Android installiert habe (Viel Aahhhh und ein wenig ooooh mit dem Samsung Galaxy S I9000). Ich hätte ja selbst nicht gedacht, dass ich dadurch mal wieder ans Lesen käme, aber es ist geschafft.
Da ich auf dem Gerät natürlich nicht stundenlang lesen kann (bzw. will) und dafür auch keine Zeit habe, ist die derzeitige Lektüre William Shatner: Up Till Now gerade das richtige. Und obwohl ich das Buch bzw. die Datei noch nicht durch habe, möchte ich es hier doch schon jetzt empfehlen. Sie ist wirklich “fluffig” geschrieben, d. h. mit sehr viel Witz und Charme. Gleichzeit sehr spannend und für alle, die ein wenig Interesse an Captain Kirk haben ein wirkliches Muss, weil viele Geschichten von “damals” erzählt werden.
Ich gehöre zwar eher zur The Next Generation und tue mich etwas schwer mit den Original Star Trek-Episoden der Raumschiff Enterprise und habe William Shatner daher eher über Boston Legal “kennengelernt”, aber je mehr ich sein Buch lese, desto mehr juckt es mich, mich doch noch einmal hinzusetzen und diese alten Folgen zu sehen. Ein interessanter Mann mit einem interessanten Buch.
Seit neustem folge ich ihm übrigens auch bei Twitter: @WilliamShatner. Dort findet man übrigens auch @TheRealNimoy (Spock) und für die “jüngeren” unter uns u. a. @levarburton (Geordi La Forge) und @BrentSpiner (Data).
Ach ja, die Autobiographie gibt es mittlerweile auch auf deutsch: Durch das Universum bis hierher: Die Autobiographie