Sahanya am 28. August 2010
Zum Lesen komme ich abends ja kaum noch, so gemütlich mit Papier im Bett und so. Aber ich habe ja seit nicht allzu langer Zeit ein Smartphone, auf dem ich auch Kindle for Android installiert habe (Viel Aahhhh und ein wenig ooooh mit dem Samsung Galaxy S I9000). Ich hätte ja selbst nicht gedacht, dass ich dadurch mal wieder ans Lesen käme, aber es ist geschafft.
Da ich auf dem Gerät natürlich nicht stundenlang lesen kann (bzw. will) und dafür auch keine Zeit habe, ist die derzeitige Lektüre William Shatner: Up Till Now gerade das richtige. Und obwohl ich das Buch bzw. die Datei noch nicht durch habe, möchte ich es hier doch schon jetzt empfehlen. Sie ist wirklich “fluffig” geschrieben, d. h. mit sehr viel Witz und Charme. Gleichzeit sehr spannend und für alle, die ein wenig Interesse an Captain Kirk haben ein wirkliches Muss, weil viele Geschichten von “damals” erzählt werden.
Ich gehöre zwar eher zur The Next Generation und tue mich etwas schwer mit den Original Star Trek-Episoden der Raumschiff Enterprise und habe William Shatner daher eher über Boston Legal “kennengelernt”, aber je mehr ich sein Buch lese, desto mehr juckt es mich, mich doch noch einmal hinzusetzen und diese alten Folgen zu sehen. Ein interessanter Mann mit einem interessanten Buch.
Seit neustem folge ich ihm übrigens auch bei Twitter: @WilliamShatner. Dort findet man übrigens auch @TheRealNimoy (Spock) und für die “jüngeren” unter uns u. a. @levarburton (Geordi La Forge) und @BrentSpiner (Data).
Ach ja, die Autobiographie gibt es mittlerweile auch auf deutsch: Durch das Universum bis hierher: Die Autobiographie
Sahanya am 07. August 2010
Die wunderbaren Geschichten von Jim Knopf, geschrieben von Michael Ende, haben natürlich auch in meiner Kindheit nicht gefehlt. Ich freue mich schon darauf die meinen Kindern vorzulesen.
Via Der Westen
Sahanya am 25. April 2010
Die Queen taucht ein in die Welt der Literatur und vernachlässigt darüber sogar Ihre Verpflichtungen: fängt an unpünktlich zu kommen, liest unter der Fensterkante des Autos wenn Sie Ihren Untertanen huldvoll winkt, bringt diese, aber auch Staatsgäste beim Smalltalk in Verlegenheit, weil Sie sich nicht mehr nach der Anreise des Gesprächspartners erkundigt, sondern nach der momentanen Lektüre.
Die humorvoll, aber auch durchaus auch ernste Erzählung von Alan Bennett wurde mir gestern von meinem lokalen Buchhändler empfohlen. Etwas gestresst hatte ich mich auf den Weg gemacht um bei schönen Sonnenschein einen Kaffee zu trinken und etwas auszuspannen. Auf dem Weg bemerkte ich, dass ich vergessen hatte mein Buch mitzunehmen, eine Tageszeitung wollte ich aber auch nicht lesen, also noch schnell in den Buchladen. Der Wunsch: etwas kurzweiliges zum Kaffee. Die Empfehlung Alan Bennett: Die souveräne Leserin. Und was soll ich sagen? Ein Volltreffer. Zwei Milchkaffee später und deutlich entspannter hatte ich das Buch ausgelesen und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Noch jetzt komme ich ins Schmunzeln und Nachdenken über die wirklich sehr unterhaltsame Beschreibung der Queen, die mit dem Lesen anfängt.
Der Reiz des Lesens lag in seiner Indifferenz: Literatur hatte etwas Erhabenes. Büchern war es egal, wer sie las oder ob sie überhaupt gelesen wurden. Vor ihnen waren alle Leser gleich, auch sie selbst. Die Literatur,, dachte sie, ist ein Commonwealth; Bücher darin die Republiken.
Sahanya am 04. August 2009
So, gerade zu Ende gelesen und gleich eine klare Leseempfehlung. Walter Moers: “Der Schrecksenmeister: Ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl. Neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz”
Wer schon einige Bücher aus der Welt von Zamonien gelesen hat, wird ahnen worauf er sich einlässt bei diesem neuen Roman von Walter Moers.
Allen anderen sei kurz verraten: Die Kratze Echo muss mit der Hilfe von Freunden (allen voran Schreckse Izanuela) aus einem verhängnisvollen Vertrag aussteigen, den sie mit dem Schrecksenmeister Succubius Eißpin geschlossen hat, und dessen Erfüllung im Tod der Kratze besteht. Aber bis dahin begegnen der Kratze allerlei Gestalten und es müssen Abenteuer – u. a. ausgelöst durch besondere kulinarische Köstlichkeiten, gekocht von Eißpin – bestanden werden.
Diese schaurig schöne und vor allen Dingen herrlich skurrile Geschichte reißt einen sofort in ihren Bann und wer einmal der Welt Zamonien erlegen ist, wird mehr wollen – garantiert!
Allen sei zudem die Website des Schrecksenmeisters empfohlen.
Sahanya am 02. April 2009
Vor 56 Jahren wurde in Zürich IBBY (International Board on Books for Young People) gegründet. Eine gemeinnützige Organisation, die Menschen vereint, die das Lesen bei Kindern und Jugendlichen fördern. Die konkreten Ziele dabei sind
Gründungsmitglieder waren damals u. a. Erich Kästner und Astrid Lindgren.
Seit 1967 richtet IBBY den Internationalen Kinderbuchtag am Geburtstag von Hans Christian Andersen aus. Jedes Jahr übernimmt eine nationale Sektion die Patenschaft für den Tag und legt das Motto fest. Dieses Jahr ist Ägypten zuständig und das Motto lautet: “I am the World”. Die deutsche Sektion bildet der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. , der jedes Jahr den Deutschen Jugendliteraturpreis vergibt.