Sahanya am 28. August 2010
Zum Lesen komme ich abends ja kaum noch, so gemütlich mit Papier im Bett und so. Aber ich habe ja seit nicht allzu langer Zeit ein Smartphone, auf dem ich auch Kindle for Android installiert habe (Viel Aahhhh und ein wenig ooooh mit dem Samsung Galaxy S I9000). Ich hätte ja selbst nicht gedacht, dass ich dadurch mal wieder ans Lesen käme, aber es ist geschafft.
Da ich auf dem Gerät natürlich nicht stundenlang lesen kann (bzw. will) und dafür auch keine Zeit habe, ist die derzeitige Lektüre William Shatner: Up Till Now gerade das richtige. Und obwohl ich das Buch bzw. die Datei noch nicht durch habe, möchte ich es hier doch schon jetzt empfehlen. Sie ist wirklich “fluffig” geschrieben, d. h. mit sehr viel Witz und Charme. Gleichzeit sehr spannend und für alle, die ein wenig Interesse an Captain Kirk haben ein wirkliches Muss, weil viele Geschichten von “damals” erzählt werden.
Ich gehöre zwar eher zur The Next Generation und tue mich etwas schwer mit den Original Star Trek-Episoden der Raumschiff Enterprise und habe William Shatner daher eher über Boston Legal “kennengelernt”, aber je mehr ich sein Buch lese, desto mehr juckt es mich, mich doch noch einmal hinzusetzen und diese alten Folgen zu sehen. Ein interessanter Mann mit einem interessanten Buch.
Seit neustem folge ich ihm übrigens auch bei Twitter: @WilliamShatner. Dort findet man übrigens auch @TheRealNimoy (Spock) und für die “jüngeren” unter uns u. a. @levarburton (Geordi La Forge) und @BrentSpiner (Data).
Ach ja, die Autobiographie gibt es mittlerweile auch auf deutsch: Durch das Universum bis hierher: Die Autobiographie
Sahanya am 22. August 2010
Sohn 1: Mama, was sollen wir heute essen?
Ich: Was hältst du denn von Eintopf?
Sohn 1: Ja, nicht zu viele Töpfe.
Sahanya am 19. August 2010
Nachdem ich jahrelang ein Nachrichtenmagazin abonniert hatte, hatte ich mich (nach reiflicher Überlegung) dazu entschlossen das Abonnement zu kündigen. Oft fand ich in den letzten Wochen einfach nicht die Zeit zum Lesen, so dass ich 3 Ausgaben hinter der aktuellen herhechelte bzw. herlas.
Kurz und gut begab ich mich auf die Website des Nachrichtenmagazins und loggt mich dort in den Abonnentenbereich ein. Dort konnte man (das hatte ich erst vor kurzem getan) seine persönlichen Angaben ändern, ein nicht zugestelltes Heft nachbestellen, eine Urlaubsunterbrechung beantragen usw. Aber nirgendwo ein Eintrag zum Kündigen des Abonnements. Also auf in die FAQ und dort den folgenden Hinweis gefunden:
Im Bereich Meine Abos finden Sie einen Schalter, um Einstellungen vorzunehmen oder Ihr Abonnement oder den Newsletter zu kündigen.
Ich begab mich also auf die Suche nach dem dort erwähnten “Schalter”. Aber auch eine längere Suche führte nicht zum Ziel, so dass ich eine E-Mail an den Kundenservice schrieb. Prompt bekam ich die Antwort:
Leider ist die Kündigung nicht über den Bereich “Mein …” möglich. Es tut uns sehr leid, dass Sie da falsch informiert worden sind. Tatsächlich ist der Kundenservice selbst der “Schalter”…
Ich bestätigte also per E-Mail meine Kündigung. Heute bekam ich erneut eine E-Mail zugesandt, in der es hieß:
Leider konnten wir Sie telefonisch nicht erreichen. Bezüglich Ihres Abonnements haben wir noch eine Rückfrage. Bitte rufen Sie uns kurz unter unserer kostenfreien Service-Nr. 0800 … an.
Ok.
Am anderen Ende der Leitung traf ich auf einen jungen Herren, der sämtliche Daten noch einmal wissen wollte: Name, Postleitzahl, Kundennummer, Telefonnummer…. Als wir mit dem erkennungsdienstlichen Teil durch waren und er begriff worum es ging (ich erinnere noch mal daran: meine Kündigung), setzte er erneut an, bekam einen Singsang in der Stimme und begann:
Sie wissen ja, dass es in den nächsten Wochen besonders spannend wird, wir also noch einmal genauer hinter die Kulissen schauen werden…
Es blieb mir nur übrig ein lautes STOPP zu rufen, um den jungen Herrn in seinem Verkaufselan zu bremsen. Freundlich wies ich ihn darauf hin, dass die Kündigung reiflich überlegt sei und er sich das Verkaufsgespräch sparen könnte. Da hörte ich in der Leitung nur noch ein *klick*
Und tschüß.
Sahanya am 17. August 2010
Ein ganz normaler Nachmittag in einer ganz normalen deutschen Großstadt.
1. Szene
Ort: Bäckerei in einem Supermarkt
Ich kaufe für über 10,- Euro Backwaren und erhalte alles “einzeln” verpackt in fünf unterschiedlichen Papiertüten: Brötchen, Weckchen, Brot, 2 x Quiche. Da ich nur meine Handtasche dabei habe, bitte ich um eine “Tüte”. Patzig kommt die Antwort der Verkäuferin: “Tüte?” – Sie hält eine Papiertüte hoch, in die normalerweise Brötchen gefüllt werden. – Ich ringe um die richtigen Worte und stammele: “Nein, eine Tüte für meine Einkäufe.” und zeige dabei auf die Theke. Sie: “Sie wollen eine Tragetasche!”
Ja, wahrscheinlich.
2. Szene
Ort: Bank
Ich betrete das Bankinstitut, bei dem ich Kundin bin, begebe mich an den Geldautomaten, stecke die Karte in den Schlitz und gebe die Geheimnummer ein. Prompt erhalte ich die Meldung: “Ihre Karte wird eingezogen. Bitte wenden Sie sich an einen Mitarbeiter der Bank.” Etwas verdutzt wende ich mich am Kundenschalter an den Mitarbeiter der Bank: “Guten Tag. Ich wollte hier am Automaten gerade Geld abheben, jetzt wurde meine Karte einbehalten. Können Sie mir weiterhelfen.” Der Bankangestellte mit provozierender Langeweile: “Dann wenden Sie sich doch an Ihre Bank.”
Ja, wahrscheinlich.
Sahanya am 02. August 2010
Beim Nutzen der Tabellendokumente von Google Docs bin ich gerade über ein Problem gestolpert, dessen Lösung ich hier kurz dokumentieren möchte:
Wie verlinkt man Text in einer Zelle?
Lösung:
Man muss in der gewünschten Zelle eine Formel einfügen und zwar in der folgenden Form:
=hyperlink("www.sahanya.de";"Sahanya")
In der Tabelle sieht das dann so aus:

Verlinkter Text in Zelle